Gut kombiniert ist halb gewonnen

 

Baby im EInkaufswagen

 

Ein zum Bersten gefüllter Kleiderschrank und doch nichts anzuziehen. Wer kennt das nicht und wer kann schon den ständigen verlockenden Angeboten in den Schaufenstern widerstehen?

 

 

Ich konnte das zumindest lange Zeit nicht. Und so sah auch mein Kleiderschrank und der von den Kindern aus. Übervoll. Und dennoch, trotz des gut gefüllten Kleiderschrankes, oder vielleicht genau deswegen stand ich jeden Morgen vor dem Rätsel: Was ziehe ich (den Kindern) an? Was passt zusammen?

Nun habe ich unsere Kleiderschränke rigoros ausgemistet, sortiert und für mich ein paar Regeln zum kombinieren, die ich im Besten Fall bereits beim Erwerb neuer Kleidung beachte, festgelegt.

Die Wichtigste Regel: Nicht mehr als drei Farben kombinieren. So finden sich in unseren Kleiderschränken nun zwei Basisfarben, eine helle und eine dunkle. Dazu eine Akzentfarbe aus der persönlichen Pigmentierung z.B. Augenfarbe und eine Lieblingsfarbe aus der persönlichen Farbskala. Das ist bei Lilly natürlich lila 🙂

Aus diesen vier Farben lassen sich bereits tolle Outfits mit den verschiedensten Farbwirkungen kombinieren. Kombinieren kann man:

  • nur neutrale Basisfarbe
  • neutrale Basisfarbe(n) mit einer Akzentfarbe
  • eine Basisfarbe mit zwei Akzentfarben, hier muss auf die Intensität der Akzentfarben geachtet werden
  • zwei Akzentfarben, wenn eine eine größere Fläche einnimmt
  • Muster wirken ruhiger, wenn Sie mit einer Farbe die im Muster vorkommt, oder mit einem neutralen Basiston kombiniert werden
  • Schuhe, Tasche, Gürtel im dunklen Basiston oder in Akzentfarbe wählen
  • Schmuck und Accessoires in Akzentfarbe wählen. Toll sind ein bis mehrfarbige Stücke aus der persönlichen Farbskala, sie harmonisieren ganze Outfits
Bei unserer Mullemaus ist das Kombinieren noch recht einfach. Bei dem Wetter heißt es Langarmbody und T-Shirt drüber, oder Kurzarmbody mit leichter Jacke. Besonders dankbar finde ich hier einfache weiße Bodys (mit Druck) oder welche mit schlichtem Muster, z.B. geringelte.
Bei Lilly ist das schon etwas komplizierter weil sie gerne mitaussuchen möchte, was sie anzieht. Um Lilly das zu erleichtern, habe ich ihren Kleiderschrank nun nach den Farbtönen sortiert. So finden sich jetzt Links die Basistöne, in der Mitte die Akzentfarbe nach ihrer Pigmentierung und Rechts ihre Lieblingsfarbe. Sie braucht sich nur noch für einen der drei Stapelreihen zu entscheiden und ihr Outfit passt.
Zur Zeit orientiert sie sich farblich gerne nach ihren Strumpfhosen. Gerne genommen werden hier aus dem Bereich Basis eine von dem grauen 3-er Set oder eine aus dem Bereich Akzent von dem 3- er Set ecru.  Zur grauen Strumpfhose kombiniert sie Kleid, Hose, Rock in Akzentfarbe und schon steht ein stimmiges Outfit. Schön zum kombinieren finde ich besonders die Strumpfhosen aus ecru, besonders die Geringelte. Dazu zieht Lilly gerne ein Kleid im Basiston und eine Jacke in blau, ihrer persönlicher Pigmentfarbe an. Zuckersüß!
Schwieriger als die Farbzusammenstellung ist für Lilly das Umgehen mit verschiedenen Mustern. So hat sie es geschafft, sich mit der grauen Strumpfhose im Rombenmuster, einem gepunkteten Rock und ihrem rosa Lieblingsshirt mit Blumenprint wild zu mustern.
Aber: Sie fand sich schön! Und das sollte immer das Wichtigste Kriterium bei der Stylingfrage bleiben. Man selbst muss sich schön finden und sich in seiner Kleidung wohl fühlen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch nun viel Freude beim Herausfinden Eurer Farbpalette und viel Spaß beim (wilden) kombinieren.
Eure Sara 🙂

Sara ist Mutter von zwei Töchtern, 4 Jahre und 10 Monate alt. Sie berichtet ca alle 14 Tage aus Ihrem Alltag mit Kindern, Mann und wellyou- Artikeln.