Welli – feiert Halloween

Im Kindergarten hatte Emmas Gruppe heute Kastanien und Eicheln gesammelt um damit zu basteln. Dass war mal eine Abwechslung, denn momentan malten und bastelten alle nur Kürbisse. Es dauerte nämlich nicht mehr lange bis Halloween. Emma freute sich schon auf das Verkleiden, denn Emma mochte es sich zu verkleiden. Dieses Jahr wollte sie als Hexe gehen und Welli wollte als Kürbis. Mama hatte Emma versprochen, dass auch auf Süßigkeiten-Jagt gehen darf, natürlich nur unter Mamas Aufsicht. Mama hatte Emma ein süßes Hexenkleid gekauft, mit einem spitzen Hexenhut und einem kleinen Besen. Für Welli gab es ein Kürbis-Lätzchen.

Und dann war es endlich soweit. Die Kürbisse waren alle aufgestellt und die gebastelten Papp-Kürbisse am Fenster angebracht. Und aus den ausgehöhlten Kürbisfleisch hatten Mama und Emma einen leckeren Kürbis-Kuchen gebacken. Am Nachmittag kamen Emmas Freundinnen, Lea und Emilia, mit ihren Eltern zu Besuch. Emma hatte sich schon umgezogen und Welli sein Kürbis-Lätzchen umgebunden. Nun tanzte sie mit Welli auf dem Arm durch das Wohnzimmer. Lea hatte sich als Mumie verkleidet und Emilia als Zombie.
„Soll ich dir noch ein Spinnennetz auf die Wange malen?“, fragte Emilias Mutter nachdem alle ihren Kuchen aufgegessen hatten. Emma nickte begeistert.

Als es langsam anfing dunkel zu werden nahmen Emma, Welli, Lea und Emilia ihre Süßigkeiten Beutel und gingen los auf Süßigkeiten-Jagt.
Sie klingelten an der nächsten Haustür und sagten einen Spruch auf den sie im Kindergarten gelernt hatten. Ihre Mamas standen etwas entfernt dahinter. Dann gab der Nachbar allen einen Bonbon. Und dann ging es zu nächsten Tür, und zur nächsten, und zur nächsten… Bis sich die Beutel der kleinen Mädchen und Welli gefüllt hatten.
„So, ich glaube, dass genügt jetzt. Es ist auch schon recht spät.“, sagte Mama.
„Die Süßigkeiten reichen bis zum nächsten Halloween!“, meinte Leas Mama lachend.
Die kleinen Mädchen trugen ihre Beute nach Hause.

„Dürfen wir noch kurz was Spielen?“, fragte Emma als sie wieder Zuhause waren.
„Ja, aber nur kurz. Lea und Emilia müssen ja auch bald nach Hause.“, erklärte Mama. Emma nahm Welli und ihre Beute und ging mit Lea und Emilia in ihr Zimmer. Dort begannen sie sich ihre Beute genauer anzusehen.
„Oh, die mag ich gar nicht!“, sagte Emma und hielt einen Bonbon hoch.
„Aber ich! Wollen wir tauschen?“, fragte Emilia. Emma nickte und tauschte ihr Bonbon gegen ein anderes. Nachdem alle soweit ihre Bonbons getauscht hatten das sie fast alle mochten, begannen sie auch schon ihre Beute zu verschlingen. Ein Bonbon nach dem Anderen.

Mama kam ins Zimmer.
„So, Emma. Leas und Emilias Eltern wollen jetzt los.“, meinte sie und sah das ganze Bonbon Papier.
„Habt ihr die gerade alle gegessen? Dann braucht ihr ja wohl kein Abendessen mehr.“, stellte Mama fest.

Nachdem Lea und Emilia weg waren bekam Emma Bauchweh und fühlte sich gar nicht gut.
„Und Emmchen was lernen wir daraus? Zu viele Bonbons auf einmal sind nicht gut für kleine Kinder Mägen!“, sagte Mama.
Emma beschloss nie wieder so viele Bonbons auf einmal zu essen.
„Welli war schlauer! Der hat noch alle seine Bonbons und kein Bauchweh!“, stellte Emma fest und sah auf Wellis kleinen Beutel mit Bonbons.

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