Vom Brei zur festen Kost

 

Spätestens wenn die ersten Zähnchen blitzen verlangt es den Nachwuchs nach festerem Essen. Doch bis zum ersten Steak ist es noch ein weiter Weg.

 

 

Zu Beginn reicht es, die Nahrung mit der Gabel zu zerdrücken oder einfach in der ganzen Form anzubieten. Meine zwei haben sehr gerne ganze Kartoffeln aus der eigenen Hand gegessen.

Neben Kartoffel eignen sich auch folgende bissfest gekochte Gemüsesorten sehr gut: Kohlrabi, Möhre, Erbsen, Blumenkohl und Brokkoliröschen. Wenn der Nachwuchs das nicht mag, ist die Variante mit dem zerdrücktem Gemüse eine sehr gute Alternative. Weiterhin sollte beim würzen sparsam mit Salz, Pfeffer etc umgegangen werden. Greifen Sie lieber auf Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Thymian, Rosmarin etc zurück. Damit die warme Mahlzeit ein wenig saftiger wird, kann etwas Butter, Milch oder Wasser unter das Gemüse gegeben werden. Bei Nudeln eignen sich zu Beginn Suppennudeln, die gibt es auch aus Dinkelmehl, bei Reis sollte der Waschlappen und der Handfeger nicht zu weit entfernt sein. Es landet mindestens die Hälfte auf Lätzchen, Hochstuhl und Boden.

Morgens und Abends ist jetzt die Große Zeit des typisch deutschen Frühstücks und Abendessens gekommen: Brot.

Besonders die zweiten fordern recht schnell die Gleiche Mahlzeit wie die Großen zu sich zu nehmen. Zu Beginn sollte das Brot in sehr kleine Stückchen geschnitten werden. Als Belag eignen sich alle streichbaren Beläge: Butter, Frischkäse, Ziegenfrischkäse, Mandelmus, selbstegkochtes (da ungezucktertes) Apfelmus. In Maßen auch die gängigen Streichwürste wie Leberwurst und Schmierkäse für Kinder (hier sind e- Stoffe enthalten!). Natürlich funktioniert auch Marmelade und Honig. Doch hier ist der hohe Zuckergehalt zu bedenken. Eine schöne und gesunde Alternative zum Brot ist ein Kindermüsli zum Start in den Tag. Ich mische gerne Joghurt mit Quark und gebe kleines und weiches Obst und Haferflocken dazu.

Um herauszufinden was die Kleinen gerne essen, ist es zu Beginn, bis „ja“ und „nein“ in  verbaler Kommunikation funktionieren, sehr hilfreich, z.B. beim Brot zwei Belagmöglichkeiten anzubieten. So frage ich unsere Mullemaus z.B. ob sie Ziegenfrischkäse oder Butter auf ihrem Brot essen möchte und halte ihr dabei beides vor. Sie zeigt mir mit ihrer Hand den Belag, den sie gerne möchte.

Als süße Zwischenmahlzeit für unterwegs eignen sich kleine Apfelschnitze, Banane, Dinkelkekse, getrocknetes Obst wie Plaume, Aprikose, Apfel, etc. Solange jedoch keine Backenzähne vorhanden sind, schneide ich letzteres in kleine Stücke. Wenn es denn eine „richtige“ Süßigkeit sein soll, soll laut meiner Zahnärztin lieber etwas gegeben werden, das nicht an den Zähnen klebt. Also lieber ein Stückchen Schokolade anstatt Gummibärchen anbieten.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren was Eurem Nachwuchs schmeckt!

Eure Sara 🙂

P.S. Ein gut gefüllter Kleiderschrank, natürlich mit wellyou- Artikeln, ist jetzt von Vorteil. Besonders in der Zeit des Essenlernes, werdet ihr eure Kleinen täglich bis zu 3 neue Lätzchen und Kleidungsgarnituren  anziehen müssen. Um die sichtbaren Kleidungsstücke vor Flecken zu schützen, ziehe ich bei besonders gefährlichen Lebensmittel die Oberteile bis zum Body aus.

 

Sara ist Mutter von zwei Töchtern, 5 Jahre und 1 Jahr alt. Sie berichtet ca alle 14 Tage aus Ihrem Alltag mit Kindern, Mann und wellyou- Artikeln.