Welli – Im Zoo

Heute war ein sonniger Tag und es war auch recht warm. Mama, Papa, Welli und Emma wollten heute in den Zoo gehen.
Emma und Welli freuten sich ganz besonders auf die Giraffen und auf das Streichelgehege.

Am Eingang des Zoos konnte man Futter für die Tiere kaufen. Mit dem Futter machten sie sich auf den Weg zum ersten Gehege.
„Elefanten!“, rief Emma und stürmte ihnen entgegen. Emma streckte dem Elefanten eine Karotte entgegen. Der Elefant kam mit seinem langen Rüssel, griff nach der Karotte und warf sich diese in den Mund. Emma freute sich.

Bei dem nächsten Gehege waren Kamele. Die Kamele konnte man leider nicht füttern.
Sie gingen von Gehege zu Gehege.
„Wann kommen denn endlich die Giraffen?“, fragte Emma ungeduldig. Papa holte den Lageplan raus.
„Also wir sind hier. Und die Giraffen sind da!“, zeigte er Emma auf der Karte.
„Das ist ja noch voll weit weg!“, behauptete Emma.
„Aber Emmchen, die anderen Tiere sind doch auch sehr interessant. Vor allem die nächsten! Jetzt kommen wir zum Affenfelsen.“, meinte Mama.
Emma war enttäuscht; aber das hielt nicht lange. Denn kaum hatten sie den Affenfelsen erreicht war Emma fasziniert von den Affen und ihrem Verhalten. Und den Affen konnte sie auch wieder Futter zuwerfen. Emma warf ein Stück Apfel zu einem Affen und der fing geschickt das Apfelstück auf.
„Guck mal Mama! Der Affe hat meinen Apfel gefangen.“, sagte Emma ungläubig.

Nach ein paar weiteren Gehegen kamen sie an einem Eis-Stand vorbei.
„Mama kann ich ein Eis haben?“, fragte Emma.
„Welches möchtest du denn?“, wollte Mama wissen.
„Das da!“, Emma zeigte auf ein Wassereis auf dem Plakat. Mama bezahlte das Eis und gab es dann Emma. Sie setzten sich auf eine Bank vor dem nächsten Gehege und beobachteten die Zebras.

Als Emma ihr Eis aufgegessen hatte fragte sie: „Gehen wir jetzt zu den Giraffen?“
„Ja, die müssten gleich kommen.“, sagte Papa und sah wieder in den Lageplan. Sie folgten den Wegweisern und fanden auf der linken Seite die Giraffen und es war auch noch gerade die Fütterung. Die Tierpflegerin stellte die Giraffen vor und erzählte, das Giraffen ursprünglich aus Afrika kommen.
Emma war fasziniert wie groß die Giraffen waren. Selbst die Baby-Giraffe war viel größer als Welli – und auch viel größer als Emma.
„Mama kann es sein das Welli eine Zwerg-Giraffe ist?“, fragte Emma und verglich noch einmal die Größe von Welli mit denen im Gehege.
„Meinst du weil Welli kleiner ist, als die Giraffen im Gehege?! Das kann schon sein. Welli ist ja auch eine ganz besondere Giraffe.“, meinte Mama.

Danach ging es zum Streichelgehege mit den Ziegen. Dort konnte Emma die Ziegen streicheln und füttern. Gleich daneben standen Ponys.
„Mama, kann ich dem Pony einen Apfel geben?“, fragte Emma.
„Nein, da steht, dass man die nicht füttern soll und das die auch beißen können!“, erklärte Mama.
Aber Emma wollte nicht hören. Die Ponys auf dem Reiterhof hatte sie schließlich auch gefüttert. Emma nahm den Apfel und ging zum Pony als ihre Eltern gerade nicht guckten. Beim Fressen des Apfels erwischte das Pony leider Emmas Finger ein bisschen.
„Auh!“, schrie Emma und ließ den Apfel fallen. Dann begann sie zu weinen.
„Emma, ich hatte nein gesagt!“, erinnerte Mama Emma.

Nachdem sich Emma wieder ein bisschen beruhigt hatte gingen sie ein paar Pommes essen und schon hatte Emma den Schmerz, beziehungsweise mehr den Schreck wieder vergessen.

Abends kuschelte sich Emma mit Welli ins Bett und Mama las noch eine kurze Guten-Nacht-Geschichte vor.
Emma hatte heute viele Spaß und war immer noch fasziniert von den riesigen Giraffen. Außerdem wusste sie jetzt, dass es manchmal doch sinnvoll war auf Mama zu hören.

Follow us on Instagram